Qualitätskriterien von Probiotika


Anhand der folgenden, nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten zusammengestellten, Qualitätskriterien, können Sie als Konsument jedes auf dem Markt befindliche Produkt selbst beurteilen und sich Ihre eigene Meinung bilden. Achten Sie beim Kauf darauf, dass alle nachstehenden Kriterien bestmöglich erfüllt sind.


1. Anzahl der Bakterien
Die Anzahl der Bakterien pro Gramm ist ausschlaggebend dafür, wie viele aktive Helferchen sie für Ihr Geld bekommen. Nur durch eine hohe Dosierung ist die Bildung einer dichten Barriere im Darm möglich, welche die empfindlichen Schleimhäute vor schädlichen Keimen und gärenden Stoffen schützt. Medizinisch sinnvolle, hochdosierte Probiotika weisen eine Dosierung von 2 Mrd. Keimen pro Tagesdosis auf. Die medizinisch korrekte Angabe auf der Packung sollte 109 Bakterien (CFU)/ g ausweisen

2. Anzahl der Bakterienstämme
Wie Sie bereits wissen, erfüllt jeder Bakterienstamm unterschiedliche Aufgaben. Nicht nur besiedeln sie unterschiedliche Abschnitte des Verdauungstraktes, sondern sie potenzieren sich auch noch gegenseitig in ihrer Wirkung. Bei Probiotika, die für ein spezielles Einsatzgebiet zusammengestellt wurden, werden die Bakterienstämme nach ihren besonderen Fähigkeiten ausgewählt. Aber als Faustregel gilt: Je mehr Bakterienstämme, desto besser für Sie! Unserer Erfahrung nach sollten es zumindestens 4 verschiedene Keimstämme sein.

3. Resistenz gegen Magensaft, Galle und Pankreatin
Die Bakterien müssen magensaftresistent sein, um die Magenpassage zu überleben und überhaupt zu ihrem Einsatzort gelangen zu können. Die erste Generation an Probiotika verwendete noch magensaftresistente Kapseln zum Schutz der Bakterien. Dies war jedoch bezüglich der Überlebensquote der Bakterien nicht befriedigend. Die moderne probiotische Wissenschaft kennt mittlerweile weit bessere Methoden der Auswahl und weiß, dass die Bakterien bereits ausserhalb des Körpers aktiviert werden müssen, da nicht nur der Magen ein feindliches Gebiet für die Bakterien ist, sondern auch Gallensäure und Pankreassekret im Dünndarm den Bakterien ordentlich zusetzen können.

4. Aktivität und Vermehrungsfähigkeit
Für die Nachhaltigkeit des Einsatzes ist die Vermehrungsfähigkeit der Bakterien von entscheidender Bedeutung. Nur durch den Einsatz vermehrungsfähiger Bakterienstämme ist eine Ansiedelung und ein Weiterleben in unserer Darmflora möglich. Dadurch bleibt der positive Effekt auch über das Ende einer Kur hinaus erhalten.

5. Beigabe prebiotischer Ballaststoffe
Sogenannte Prebiotika dienen den probiotischen Bakterien als Nahrung und steigern deren Aktivitätsgrad. Bakterien, die bereits in der ersten „Aufwachphase“ sofort Nahrung vorfinden, sind bedeutend effizienter, überleben die Magenpassage leichter und damit sind signifikant schnellere Erfolge zu verzeichnen.

6. Beigabe von speziellen Enzmen
Durch die Beigabe von Enzymen erreicht man eine bessere Effizienz in der Ansiedelung der probiotischen Bakterien. Mehr Bakterien können sich an der Darmwand ansiedeln, dadurch haben schädliche Keime geringere Chancen, sich selbst einzunisten (= erhöhte Kolonisationsresistenz)

7. Lebensdauer von Bakterien
Nicht alle Bakterienstämme haben dieselbe Lebensdauer. Viele Bakterienstämme die beispielsweise in probiotischen Joghurts eingesetzt werden, sterben bereits nach wenigen Tagen ab. Sie bekommen daher am Tag des Verzehrs nur noch einen Bruchteil der Dosierung, welche in der Molkerei in das Joghurt eingearbeitet wurde. Hochwertige Probiotika garantieren eine gleichbleibende Dosierung über mindestens 1 Jahr.

8. Verträglichkeit
Aufgrund der hohen Verbeitung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und deren negativer Auswirkung auf die Darmflora muß ein gutes Probiotikum frei sein von Lactose, Milcheiweiss, Hefe und Gluten.


Alle diese wissenschaftlichen Qualitätskriterien sind in Produkten unter dem Namen Omni-Biotic in höchstem Maße verwirklicht.
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