Fragen und Antworten

 
Warum werden in „Omni-Biotic “ verschiedene Bakterienstämme eingesetzt?
Weil die mikrobiologische Therapie beweist, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Einzelteile.
Vielfach wurde nachgewiesen, dass die Kombination aus probiotischen Keimstämmen, die im Dünndarm und im Dickdarm aktiv sein können, einen weit gesteigerten positiven Effekt auf die Barrierewirkung des Darms gegen schädliche Stoffe, auf die Stimulation der Körperabwehr, die Nährstoffversorgung und die Vitaminproduktion im Darm ausüben, als dies einzelne Stämme erreichen können.
 
Warum werden in „Omni-Biotic“ ein Prebiotikum mit probiotischen Stämmen kombiniert
Prebiotika sind lösliche Ballaststoffe, welche die Aktivität der gesunden Bakterien fördern. Somit ist es den zugeführten probiotischen Kulturen möglich, sich schnell und aktiv zu vermehren, um einerseits ihre Schutzwirkung für unseren Darm zu verstärken und andererseits die Abwehrkräfte des Menschen zu stärken.
 
Wann und wie oft sollte „Omni-Biotic 6“ eingenommen werden?
Ideal: möglichst nüchtern, Einnahme im Stehen, mit viel Wasser, um eine möglichst rasche Magenpassage zu gewährleisten.
Täglich ein bis zwei gestrichene Kaffeelöffel „Omni-Biotic 6 “ (= 2g ) in Wasser, Milch oder Joghurt einrühren, 10 Minuten warten, trinken.
Zur maximalen Stärkung der Abwehrkraft ( z.B. bei einer heranziehenden Erkältung) ist auch die Zufuhr von 8 – 10 Gramm „Omni-Biotic 6“ + 1 Teelöffel Honig – beides in etwa 37 Grad warmem Wasser aufgelöst – möglich.
 
Gibt es einen Gewöhnungseffekt?
Ein „Gewöhnen“ an die tägliche Zufuhr von Darmbakterien ist nicht möglich. Ein Zuviel gibt es nicht, aber - ohne Darmbakterienn könnten wir Menschen nicht leben!!!
Der regelmäßige Verzehr hochkonzentrierter Darmbakterien läßt unsere Darmbarriere täglich stärker werden. Je dicker diese Schleimhautschicht ist, umso besser sind wir gegen schädliche Stoffe geschützt.
 
Warum wird für „Omni-Biotic “ ein Pulver verwendet, warum wird es nicht in Kapseln erzeugt?
Die gefriergetrockneten Keime von „Omni-Biotic“ werden vor dem Verzehr durch das Einrühren in Flüssigkeit rehydriert = aus dem Sclafzustand aufgeweckt. Dadurch gelingt es, sie bereits vor der Magen- Darmpassage stabil, aktiv und vital zu machen.
Bei einem Kapselpräparat würden die Keime erst in der feindlichen Umgebung des Magens oder des Dünndarmes rehydriert. Dies bedeutet, dass ihre Flüssigkeitsaufnahme in Form von Magensäure, Bauchspeicheldrüsensekret oder Gallensäure passiert. Dies führt dazu, dass ein Großteil der zugeführten Keime bereits zu Beginn der Darmpassage zerstört werden.
 
Wie überstehen die Bakterien in „Omni-Biotic“ die Magenpassage?
Es werden spezielle Keimstämme ausgewählt, die hochgradig resistent sind gegen die „Säurebarriere“ des Magens.
Besonders wichtig für Probiotika ist zudem die Höhe der Keimzahl. „Omni-Biotic“ Produkte enthalten 109 Keime pro Gramm Pulver. Das bedeutet dass bei jeder Einnahme zumindestens mehrere Milliarden Bakterien aktiv die Regeneration Ihres Darmsystems betreiben.
 
Darf jemand, der eine Fruchtzuckerunverträglichkeit hat, Omni-Biotic einnehmen?
Die als löslicher Ballaststoff in Omni-Biotic eingesetzte Oligofructose besteht aus gebundenen kurzen Fructoseketten, die vom menschlichen Darm nicht verstoffwechselt werden, sehr wohl jedoch von den Darmbakterien, denen dieser Stoff als Nahrungsquelle dient.
In „Omni-Biotic“ wird eine sehr geringe Menge FOS = Oligofructose eingesetzt, die während der 15 Minuten in denen das probiotische Pulver mit Wasser vermischt stehen bleibt, von den Bakterien praktisch zur Gänze verstoffwechselt wird. Deshalb ist „Omni-Biotic auch für Patienten mit Fructosemalabsorption/-intoleranz geeignet.
 
Synergien mit Mutaflor:
Mutaflor enthält ausschließlich Colibakterien. Es ist durchaus sinnvoll, eine kombinierte Therapie mit „Omni-Biotic 6“ durchzuführen, da die Bifidobakterien die Coli „huckepack“ nehmen und diese an den Zielort Dickdarm bringen.
Allerdings ist häufig eine Colitherapie neben der Gabe von „Omni-Biotic 6“ überflüssig. Der Grund: Colibakterien zählen eigentlich nicht zur Flora des Darminneren, sondern sind der 3. Verteidigungslinie an der Darmwand zuzurechnen . Die wandständigen Keime stabilisieren sich automatisch sehr rasch, sobald ausreichend probiotische .Keime in der ersten Barriereschicht vorhanden sind.
 
Kombination mit Symbioflor:
Auch dies kann vom Arzt durchaus sinnvoll angeordnet werden, da die Stärken der Symbioflor-Präparate in der Immunmodulation liegen, während Omni-Biotic Produkte Ihrem Darm ausreichend Bakterien liefern, um die erste Verteidigungslinie im Darm zu verstärken.
 
Wie urteilt die WHO über hochdosierte Probiotika?
Die Weltgesundheitsorganisation und die FAO haben 2002 in einem gemeinsamen Symposion der Forschung über die Anwendbarkeit von Probiotika oberste Priorität beigemessen.
Ausdrücklich forciert werden Studien auf den Gebieten der Immunologie, der Kardiologie, Gastroenterologie, der Allergie- und Neurodermitisforschung, sowie in der Forschung bei gynäkologischen und urologischen Infekten.